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Was ist der Sinn des Lebens?

Die ersten Men­schen auf dieser Welt hatten eine unbe­rührte ursprüng­liche Natur mit fri­schem Sau­er­stoff, klare Bäche und Seen mit sau­ber­stem Trink­wasser und ver­schie­dene Bäume und Sträu­cher mit fri­schen Obst- und Frucht­sorten. Mit der Zeit ent­deckten genau diese Men­schen auch den Rhythmus der Jah­res­zeiten. Sie ver­standen, dass sie im Früh­ling und Sommer andere Res­sourcen hatten, als im Herbst und Winter, daher wan­derten sie eine lange Zeit mit den Tieren, um in den wär­meren Gefilden zu über­leben. Sie ent­deckten auch, dass ihre Fähig­keiten im Licht des Tages andere waren, als in der Dun­kel­heit der Nacht. So ent­wickelten sie durch diese Erkennt­nisse im Laufe der Evo­lu­tion ver­schie­dene Fähig­keiten und Mög­lich­keiten, um erst­rangig zu über­leben, aber mit der Zeit auch um leichter zu leben. 

Sie ent­deckten das Feuer, wel­ches ihr Über­leben im Winter sicherte, dass ihnen aber auch die Mög­lich­keit an einem Ort zu bleiben mit­brachte. Sie erfanden Werk­zeuge um damit wie­derum neues erschaffen zu können. Sie erfanden Töne und die Kör­per­sprache und später die Sprache um mit­ein­ander kom­mu­ni­zieren zu können. Sie fanden heraus was essbar und was giftig ist, und gleich­zeitig ent­deckten sie wie und wann die Natur ihnen Nah­rung schenkte. Sie ent­deckten welche Nah­rungs­mittel, wie haltbar gemacht werden konnten. Sie erkannten zum einen die Unter­schiede zwi­schen den Geschlech­tern und auch deren unter­schied­liche Stärken und wie sie sich am besten ergänzen konnten. So ent­wickelte der Mensch Schritt für Schritt ein Bewusstsein für Dinge und Umstände, die ihn umgaben. Es gab eine über­schau­bare Lebens­ord­nung, die damals haupt­säch­lich dem Über­leben diente. Die Sinn­frage ent­wickelte sich erst viel später. 

Fort­schritt bringt Veränderung

Je mehr der Mensch die äußeren Gefahren durch die Natur und die Wet­ter­ein­flüsse bezwang, und Wege zu leichteren Lebens­um­ständen fand, umso mehr ver­än­derten sich seine Zeit­res­sourcen im Alltag. Wäh­rend die ersten Männer früher Tage­lang einsam in der Wildnis auf der Jagd waren, um das Über­leben ihrer Familie zu sichern, sind wir im heu­tigen Zeit­alter nur wenige Minuten von einem Super­markt mit nahezu alles fast schon Mund­ge­recht auf­be­reitet, entfernt. 

Es ist eine Selbst­ver­ständ­lich­keit heute eine sichere Woh­nung zu haben. Oder auch der Gedanke, dass bis vor 120 Jahren jede Frau jedes Klei­dungs­stück und jede Stoff­windel was eine Rarität war, Stun­den­lang von Hand waschen musste, ist auch diese Auf­gabe durch einen Knopf­druck an der Wasch­ma­schine und einer Packung Win­deln vom Super­markt abge­löst worden. Jeder tech­ni­sche Fort­schritt hat uns somit eine Lebens­zeit­er­sparnis auf unsere täg­li­chen Auf­gaben bezogen mit­ge­bracht, aber auch freie Zeit die plötz­lich vor­handen ist und zum Teil keine sinn­volle Ver­wen­dung im mensch­li­chen Geist findet. Wie soll ein Mensch im Zeit­alter von “alles ist per Knopf­druck mög­lich” den Sinn seines Lebens erkennen und erfüllen?

Selbstfin­dung -
Die Reise zum Wahren ich

Die Sinn­suche

Was ist der Sinn meines Lebens? – Diese Sinn­frage ist die Ant­wort­suche auf das “Warum lebe ich?” “Warum leben wir?” und sie stellt sich in der Regel so lange, bis man den Sinn seines Lebens gefunden hat. Die Ant­wort findet sich über die Ent­deckung wofür man lebt. Stell Dir die schil­lernde Schön­heit der Wüste Gobi vor, wenn jedes Sand­korn für einen Men­schen Stünde. Wenn diese Wüste nur ein Sand­korn weniger hätte, wäre sie schon nicht mehr das was sie vorher war. Somit ist jedes ein­zelne Sand­korn richtig und wichtig, damit das was ist, das sein kann, was es sein soll. Den­noch suchen viele Men­schen nach der Ant­wort auf diese Frage, der eine beim Medi­tieren, wieder ein anderer in den ver­schie­denen Reli­gionen, und der nächste weil er eine tiefe innere Leere verspürt. 

Doch eine all­ge­mein­gül­tige Ant­wort auf diese Frage hat noch nie­mand gefunden. Oder viel­leicht doch? Das Leben zu hin­ter­fragen hat oft die unter­schied­lich­sten Gründe. Oft kommt es zu einer tiefen Sinn­krise durch einen plötz­li­chen Todes­fall eines geliebten Men­schen, einen schweren Schick­sals­schlag oder einer schweren Krank­heit. Auch die Melan­cholie über ver­passte Gele­gen­heiten im Leben, erkannte Fehl­ent­schei­dungen oder die plötz­liche Bewusst­wer­dung, dass man auch selbst den Prin­zi­pien der Ver­gäng­lich­keit unter­liegt, bringt irgend­wann diese große Frage des Lebens in unser Leben. Eine Hin­ter­fra­gung der eigenen Welt­an­sicht beginnt in uns zu arbeiten, auch eine Infra­ge­stel­lung unseres ganzen bis­he­rigen Lebens. Ent­schei­dend ist dabei der Grad unserer Lebens­zu­frie­den­heit. Wenn sich Men­schen aus unserem Leben ver­ab­schieden oder sich gewohnte Lebens­pa­ra­meter ver­än­dern beginnt unsere Aus­ein­an­der­set­zung mit uns und unserem Leben.

Warum lebe ich?
Was ist der Sinn meines Daseins?
Warum ist alles so kompliziert?
Warum bin ich hier?

Wesent­liche Fragen die nicht nur den ein­zelnen Men­schen, son­dern auch Theo­logen und Phi­lo­so­phen seit tau­senden von Jahren beschäf­tigen. Die einen sagen, der Sinn des Lebens liegt im Lieben. Wieder andere spre­chen davon, dass der Sinn in der inneren Zufrie­den­heit zu finden ist. Dann gibt es noch die, die den Sinn des Lebens der beruf­li­chen Erfül­lung zuschreiben. Viel­leicht haben sie alle Recht oder liegen kom­plett falsch. Sehr inter­es­sant ist der Punkt, dass der Mensch sein eigenes Da SEIN über­haupt in Frage stellt. Warum ist die Tat­sache am Leben zu sein kein aus­rei­chender Grund ein­fach nur zu Leben? Warum muss für den Men­schen alles einen Sinn ergeben, und was ist hierbei der sinn­erfül­lende Aspekt?

Selbstheilung

See­li­sche Ver­let­zungen heilen. Erste hilfe für Dein Seele

Der Gesunde Umgang mit sinnkrisen

Eine plötz­liche Kün­di­gung, der Tren­nungs­wunsch des Part­ners oder eine eigene Fehl­ent­schei­dung kann eine das ganze Leben in Frage stel­lende Sinn­krise ein­läuten. Doch mit Bewusst­heit lassen sich auch diese Sinn­krisen mei­stern und mit neuer Kraft im Leben voranschreiten. 

Das innere Kind

Das innere Kind

Das Kind in Dir braucht heilung.

Der Weg in die Sinnfindung

Unser Lebens­sinn offen­bart sich uns durch ver­schie­dene Wege.

impulse für die Sinnfindung

Egal wo Du gerade im Leben stehst, Du bist ein wich­tiges Mit­glied dieser Welt.

Geld alleine macht nicht glück­lich.
Ent­decke Deine Lei­den­schaft.
Lerne jeden Tag etwas neues.
Nimm not­wen­dige Ver­än­de­rungen als Wachs­tums­schritte an.
Übe Dich in Dankbarkeit.

Umgang mit der Sinnfrage

Die Vor­aus­set­zung für die Ant­wort­fin­dung nach dem Sinn des Lebens, beinhaltet auch die Aus­ein­an­der­set­zung mit dem eigenen Leben und dem eigenen Ich. Dieser Pro­zess löst bei jedem Men­schen unter­schied­liche innere Gefühle und Reak­tionen aus. Wäh­rend der eine offen und neu­gierig sich auch den Weg der eigenen Beru­fung und der Sinn­fin­dung macht, ver­drängt ein anderer alles was damit zu tun hat. Die Ver­drän­gung bringt oft das leiden einer inneren Sinn­lo­sig­keit bzw. Sinn­leere mit sich. Hier steht dann meist eine fremd­ge­steu­erte Lebens­füh­rung und die Erfül­lung durch die mate­ri­elle Befrie­di­gung im Fokus und kann oft zu ver­schie­denen Süchten, Depres­sionen oder Ver­ein­sa­mung führen. Immer mehr Men­schen erkennen für sich, dass sie in der Iden­ti­täts­losen und mate­ria­li­sti­schen Gesell­schaft keine Erfül­lung finden.

Sie beschließen sich gemein­wohl­ori­en­tierten oder sinn­stif­tenden Auf­gaben zu widmen, um somit ihrem Leben einen wahr­haf­tigen Sinn zu geben. Jeder von ihnen findet hierbei seinen eigenen Lebens­sinn. Der eine findet ihn in ehren­amt­li­chen Tätig­keiten, wieder ein anderer durch die Ver­än­de­rung seines Kon­sum­ver­hal­tens, der nächste im sozialen Enga­ge­ment oder in der Auf­klä­rungs­ar­beit. Abschlie­ßend lässt sich sagen, dass der Sinn der Lebens ein Pfad ist, der aus dem gegangen Weg und den gemachten Erfah­rungen ent­steht. Die Phi­lo­so­phie und auch die ver­schie­denen Reli­gionen sind viel­leicht mög­liche Inspi­ra­ti­ons­quellen bei der Sinn­fin­dung. Somit zeigt sich, dass eine Abkür­zung ohne bestimme Erfah­rungen im Leben, nicht so ein­fach mög­lich ist und gibt auch dem Satz “Der Weg ist das Ziel” noch einmal eine ganz andere und tiefe Bedeu­tung. 

Hilf­reiche Fragen bei der Sinnfindung

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Wel­chen Beruf würde ich aus­üben, wenn ich nie­mandem gefallen müsste?

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Wel­chen Beruf würde ich aus­üben, wenn Geld keine Rolle spielen würde?

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Wer wäre ich geworden, wenn ich nicht auf die Mei­nung anderer Gehört hätte?

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Wel­chen Traum habe ich in meinem Herzen sterben lassen?

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Wel­chen Sinn möchte ich meinem Leben geben?

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Was brauche ich wirk­lich im Leben um glück­lich zu sein und warum?

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Was hat mich schon immer inter­es­siert und hat bisher nie Raum bekommen?